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NESSELSUCHT - Therapie

Der erste Schritt zur Linderung von Nesselsucht ist das Identifizieren der Ursache, sofern möglich. Sollte klar sein, welches Problem verantwortlich für Ihren Ausschlag ist, können Sie in Zukunft diesem aus dem Weg gehen. Leider ist das oftmals nicht so einfach – der juckende Ausschlag kommt, und man weiß nicht was man tun soll.

Auf jeden Fall keine Panik: Nesselsucht lässt sich in den meisten Fällen schnell und zuverlässig mit Antihistaminika behandeln!

In einigen milden Fällen vergeht Nesselfieber schon nach nur wenigen Stunden von selbst. Sollte der Nesselausschlag jedoch mehr als 12 Stunden oder länger zu beobachten und von einem mittelstarken bis starken Juckreiz begleitet sein, wird i.d.R. ein Antihistamin-Medikament wie Loratadin oder Cetririzin zur Therapie angewendet (diese sind rezeptfrei erhältlich).

Sollten Ihre Symptome auch nach mehreren Tagen nicht verschwunden sein, suchen Sie einen Arzt auf. Das gleiche gilt wenn Sie Symptome wie bei Angioödemen entwickeln.

Sollte bei Ihnen chronische, oder eine besonders ausgeprägte Form der Nesselsucht festgestellt werden, wird der Arzt möglicherweise stärkere Antihistamine verschreiben. Zur Nesselsucht-Therapie eignen sich zudem Corticosteroide (Glucocorticoide), die selbst starke Schwellungen reduzieren können.

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Stärkere Medikamente zum Einnehmen und Auftragen

Ein Glucocorticoid (in Tablettenform) ist beispielsweise Prednison, ein Steroidhormon, das eine immunsuppressive und antiphlogistische Wirkung hat. Des Weiteren kann der Arzt Steroid-Spritzen intramuskulär verabreichen. Allerdings sind diese beiden Formen der Therapie von Nesselsucht umstritten aufgrund der ausgeprägten Nebenwirkungen, welche Corticoide und Steroide mit sich bringen können.

Bei sehr starken Nesselausschlägen mit extrem starkem Juckreiz (kaum erträglich, bis hin zu sehr unangenehmen Brennen) kann der Arzt zudem Cremes empfehlen, die Hydrokortison, Fluocinonid (entzündungshemmend und antiallergisch) oder Desonid enthalten.


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In der jüngsten Vergangenheit hat sich gezeigt, dass einige unkonventionelle Behandlungen von Nesselsucht schon erfolgreich waren, so z.B. die Therapie mit Dapson, einem antibiotisch wirkenden Antirheumatikum. Ebenso hat eine aktuelle Studie aus England einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von dem Antiasthmatikum Omalizumab und der erfolgreichen Therapie des Juckreizes durch Nesselsucht bewiesen.


Die oligoantigene Diät

Da die Ernährung großen Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden hat, liegt es nicht fern dass auch Nesselsucht-Urtikaria durch eine Ernährungsumstellung zumindest in Ansätzen therapiert werden kann. Das Naheliegendste ist hier die Umstellung auf eine Diät, die auf Allergene so gut es geht verzichtet. Diese nennt sich oligoantigene Diät, welche Allergien auslösende Nahrungsmittel vom täglichen Ernährungsplan verbannt. Dazu zählen u.a. Milchprodukte, Eier, Farb- und Konservierungsstoffe, Schokolade, Meeresfrüchte, Weizenprodukte oder Zitrusfrüchte.


Weitere Therapie-Ansätze zur Behandlung von Nesselsucht

Das Hauptziel bei der Therapie Ihrer Nesselsucht ist es, das Ausmaß Ihrer Symptome (Quaddeln, Brennen, Jucken) zu verringern, bis diese ganz verschwunden sind. Wer nicht zu Antihistaminen greifen möchte, kann versuchen, dies mit ein wenig Geduld mit Hausmitteln erreichen. Zu den Nesselsucht-Hausmitteln gehören beispielsweise:

  • pH-neutrale, feuchtigkeitsspendende Lotionen zum Auftragen auf die Haut reduzieren trockene oder rissige Haut, was den Juckreiz mildern kann.
  • Backpulver: Geben Sie 1 EL Backpulver in 1 Tasse warmes Wasser, gut vermischen, und über die vom Ausschlag betroffene Hautstelle rieseln lassen.
  • Ananas: Essen Sie viel Ananas, und reiben Sie etwas davon auf die Haut. Kann dabei helfen, den Nesselausschlag zu reduzieren, hat entzündungshemmende Eigenschaften.
  • Kurkumapulver: Ein natürliches Antihistamin, 1 TL täglich einnehmen.
  • Echinacea: Wirkt antibakteriell und entzündungshemmend, reduziert die Anfälligkeit für Allergene.
  • Ingwer: Reiben Sie damit Ihren Hautausschlag ein.
  • Grüner Tee: Wirkungsvolles Antihistamin zur Therapie von Nesselsucht und anderen allergischen Entzündungen.
  • Aloe Vera: Ein bewährtes Hausmittel, wird schon lange zur Behandlung von Hautausschlägen verwendet, wirkt beruhigend und Juckreiz lindernd. Am besten frisch.
  • Grapefruitkern-Extrakt: Hat antibakterielle Eigenschaften und kann verdünnt mit etwas Öl auf Hautreizungen aufgetragen werden
  • Kalte Milch: Therapieren Sie Ihre Nesselsucht mit kalten Umschlägen – einfach einen Waschlappen mit Milch tränken, einige Zeit in den Kühlschrank stellen und auf die Haut drücken

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